Beiträge vom 5. September 2009

Wenn Depressionen Angst auslösen

Samstag, 5. September 2009 9:16

Depressionen sind immer wieder ein Thema, dass von den Betroffenen nicht gern angesprochen wird. Das liegt nicht immer nur daran, dass sich diese Personen nicht trauen, darüber zu sprechen, weil die Betroffenen von Depressionen Angst haben, dass Außenstehende diese nicht als eine Krankheit, sondern als eine Art Schwäche und Unvermögen mit den Problemen des Alltags umzugehen, verstehen könnten. Mitunter ist den Betroffenen selbst aber noch gar nicht bewusst, dass Sie unter Depressionen leiden.

Depressionen können sich auf völlig unterschiedliche Weise zeigen und machen eine Diagnose häufig nicht ganz leicht. Mitunter verursachen Depressionen Angst bei den betroffenen Personen. Das sind Zustände, die sie sich selbst kaum erklären können. Auch im Gespräch mit medizinisch und psychologisch ausgebildeten Therapeuten können sie diesen Zustand kaum wiedergeben. Die Möglichkeit, an einer Depression mit all ihren vielfältigen Symptomen zu leiden, schieben sie weit von sich und versuchen diese lange Zeit zu verdrängen, was die Situation der Personen nicht gerade verbessert.

Verursachen Depressionen Angst bei den betroffenen Personen, wird ein ganz normaler Alltag immer komplizierter und deren Leben verliert zunehmend an Qualität. Sie trauen sich immer weniger zu und kapseln sich häufig immer mehr von der Außenwelt ab, bis sie schließlich kaum noch in der Lage sind, die vertraute Umgebung, sprich die Wohnung, zu verlassen. Dann wird es auch häufig sehr schwierig, diese Personen psychologisch zu betreuen, denn oft finden diese Personen kaum von selbst den Weg zu einem erfahrenen Arzt und Therapeuten, der ihnen aus der Misere helfen und eine geeignete Therapie einleiten kann. Haben die von Depressionen betroffenen Personen dann keine näheren Verwandten oder Bekannten, die das Verhalten als auffällig einstufen und geeignete Schritte in Richtung einer Therapie unternehmen, ist eine tiefe Krise kaum noch unausweichlich. Aus eigenem Antrieb suchen die Wenigsten den Kontakt zu einer Person, die ihnen helfen könnte.

Nicht immer lösen Depressionen Angst aus und nicht immer ist es diese Reihenfolge, in der erst die Depressionen auftreten, aus denen sich dann unter Umständen Angst entwickelt. Manchmal kommt auch der umgekehrte Fall vor und aus einer ausgeprägten Angst entwickelt sich im Laufe der Zeit eine Depression. Beide, Angst und Depressionen, treten jedenfalls in sehr vielen Fällen gemeinsam auf und Inhalt des jeweiligen Krankheitsbildes bei den betroffenen Personen.

Angst ist im Allgemeinen nicht als krankhaftes Symptom zu werten. Ganz im Gegenteil: in der menschlichen Geschichte und Entstehung hat sich die Angst häufig als hilfreiches Mittel zur Warnung vor Gefahren erwiesen. Somit diente und dient sie eigentlich dem Schutz des Menschen und bewahrt vor Unheil. Wird aus der Angst allerdings ein unkontrollierbarer Zustand, den die betroffene Person nicht mehr zu beeinflussen vermag und es entstehen völlig unbegründete Ängste oder entwickelt sich beispielsweise aus Depressionen Angst, dann liegt tatsächlich eine krankhafte Veränderung vor. In diesem Fall ist unbedingt professionelle Hilfe erforderlich und angeraten. Betroffene selbst, aber auch Bekannte und Verwandte von scheinbar betroffenen Personen, sollten sich nicht scheuen, diese Thematik anzusprechen und angemessen darauf zu reagieren, denn nur mit professioneller Hilfe können diese Symptome überhaupt und nachhaltig beseitigt werden.

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Eine Depression als Folge aufgestauter Gefühle

Samstag, 5. September 2009 9:14

Jeder hat schon einmal Situationen erlebt, für die er einige Zeit zur Bewältigung brauchte und für die allzu leichtfertig der Begriff Depression gebraucht wird. Derartige Erlebnisse können eine zerbrochene Beziehung, die vielleicht über mehrere Jahre Bestand hatte oder eine nicht bestandene, wichtige Prüfung sein. Diese Ereignisse, die sich manchmal schon eine geraume Zeit vorher abzeichnen oder aber auch völlig unvorhergesehen eintreten können, bringen den normalen Ablauf im Leben der meisten Menschen ordentlich durcheinander, ohne dass sich daraus eine Depression entwickelt. Der Körper nimmt sich einfach eine kleine Auszeit und die betroffenen Personen können sich in dieser Zeit wieder neu orientieren. Wiederum ein unvorhergesehenes positives Ereignis führt bei den meisten Menschen schlagartig eine Besserung der Gefühlslage herbei. Von einer Depression kann in diesen Fällen also nicht die Rede sein.

Wann aber spricht man von einer Depression, die tatsächlich eine Erkrankung mit den  seelischen Störungen darstellt?

Wie gesagt: jeder erlebt Situationen, in denen die betroffenen Personen erst einmal aus der Bahn geworfen werden und scheinbar nichts mehr geht. Nach einer relativ kurzen Zeit erholen sich die meisten davon und das Leben geht normal weiter. Wenn aber kein noch so positives Ereignis es vermag, die betroffene Person wieder in den normalen Alltag mit all seinen schönen und weniger schönen Seiten zurückzuholen, dann spricht man durchaus von einer Depression. Bei einer Depression spielen immer mehrere Faktoren eine Rolle, die den Ausbruch der seelischen Störungen zur Folge haben. Viele Dinge kommen als Ursache zusammen, bleiben über eine lange Zeit im Verborgenen, weil Gefühle einfach unterdrückt werden. Oft ist es dann ein gravierendes Ereignis, dass die Depression scheinbar allein hervorruft und zum Ausbruch bringt. Dieser Vorfall ist aber lediglich der Auslöser für all die angestauten Gefühle, die oft über Jahre hinweg nicht zugelassen und unterdrückt worden sind. Der Körper wehrt sich nun dagegen, dass diese Gefühle weiterhin verdrängt werden. Derartige gravierende Ereignisse, die oft als alleiniger Auslöser gesehen werden, können z.B. Unfälle sein, die das Leben der betroffenen Personen völlig verändern, weil sie dadurch vielleicht für immer an den Rollstuhl oder an das Bett gefesselt sind. Oder der plötzliche Verlust eines geliebten Menschen muss verarbeitet werden. Tritt aufgrund derartiger Erlebnisse eine Depression ein, ist diese häufig sehr ausgeprägt und dauert unter Umständen sogar viele Jahre an. Das gesamte Fühlen und Denken der unter einer Depression leidenden Person ist für einen längeren Zeitraum beeinträchtigt und die Stimmung hellt sich kaum auf.

Eine Depression ist der Ausdruck dafür, dass eine Person nicht vermag, mit einer bestimmten Situation oder einem Konflikt klarzukommen. Was andere nach einer gewissen Zeit verarbeitet und bewältigt haben, lässt diese Personen einfach nicht wieder los. Dabei sind es häufiger Frauen als Männer, die über eine Depression klagen oder sich aus diesem Grund in einer therapeutischen Behandlung befinden. Es gibt jedoch keine Altersgruppe, in der eine Depression bevorzugt auftritt. Personen jeden Alters sind davon betroffen.

Viele verschiedene Symptome, die sowohl eher körperlicher als auch vorzugsweise seelischer Natur sein können, machen das Erkennen einer Depression und damit eine optimale und effektive Behandlung derselben häufig sehr schwer.

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Depressionen können sich auf verschiedene Arten zeigen

Samstag, 5. September 2009 9:11

Depressionen gehören zu den häufigsten Störungen im seelischen Bereich und nicht wenige Personen sind davon betroffen. Was die Mitmenschen, der von Depressionen Betroffenen jedoch häufig nicht wissen, ist, dass es sich dabei keineswegs um eine Erkrankung des Geistes handelt. Kommen Depressionen ins Gespräch, glauben viele, es handle sich dabei um eine unendliche Trauer, die diese Personen völlig vereinnahmt. Diese Vorstellung rührt wahrscheinlich daher, dass viele Depressionen mit einem Ereignis beginnen oder ausbrechen, dass mit dem Tod eines geliebten Menschen zu tun hat. Das entspricht auch durchaus der Realität. Manchmal sind Betroffene aber auch nicht einmal in der Lage, trotz Trauer diese zu empfinden und aktiv zu erleben. In diesem Fall äußern sich die Depressionen ganz anders. Statt Tränen zu vergießen, empfinden sie eine absolute Leere und fühlen nichts.Tatsächlich ist Trauer jedoch nur eines von vielen Gesichtern, die diese Erkrankung der Seele haben kann.

In allen Fällen von auftretenden Depressionen sind mehrere Faktoren für die Entstehung und den Beginn der seelischen Störung verantwortlich. Die Zahl der Ursachen für Depressionen ist hoch und genauso vielfältig sind die Symptome, die sich dabei zeigen können. Jede dieser seelischen Erkrankung der Gefühlswelt äußert sich nahezu anders und so können sich auch die Symptome bei den betroffenen Menschen völlig anders zeigen.

Bei all den verschiedenen Krankheitsbildern kann es vorkommen, dass die Depressionen den gesamten Menschen an sich beeinträchtigen. Bei ausgeprägten Depressionen kommt es oft nicht nur zur Erkrankung der Seele und damit zu seelischen Störungen. Im weiteren Verlauf und ohne Therapie gerät also nicht nur die Gefühlswelt durcheinander, sondern auch die körperliche Verfassung und das Empfinden. Auch im Denken des Betroffenen gehen Veränderungen vonstatten. Außerdem kann sich das Verhalten bezogen auf die anderen Personen im Umfeld, die eigene Person und zukünftige Belange verändern. Damit steht fest, dass Depressionen einen Einfluss auf das gesamte Leben der betroffenen Menschen haben können und dieses völlig aus dem einst bestehenden Gleichgewicht bringen können.

Für viele sind depressive Phasen nicht ganz unbekannt. Nahezu jeder erlebt hin und wieder ein Ereignis, das ihn nach unten zieht und damit auch die Stimmung bzw. den Gemütszustand deutlich verschlechtert. Der Körper braucht nach dem Eintreten bestimmter Ereignisse, die unsere Gefühlswelt dermaßen durcheinander bringen, eine gewisse Zeit, um solche Vorfälle zu verarbeiten. Fälschlicherweise wird häufig schon bei diesen kurzen Phasen von Depressionen gesprochen. Die Phasen dieses seelischen Ungleichgewichts gehen bei den meisten Menschen nach einer gewissen Zeit jedoch vorbei und es kehrt Normalität in den Alltag ein. Andere vermögen sich aber nicht wieder aus dieser Leere zu befreien und die vorübergehenden Stimmungsschwankungen enden in einem dauerhaften schwermütigen Zustand. In diesem Fall liegen dann nicht nur vorübergehende Gemütsschwankungen, sondern tatsächlich Depressionen vor.

Bestimmte Ereignisse, die unser Leben plötzlich, massiv und meistens im negativen Sinne, verändern, sind häufig der Auslöser für Depressionen, die über einen sehr langen Zeitraum anhalten können und einer konsequenten Behandlung bedürfen. Oft benötigen Menschen viele Jahre, um beispielsweise das Ableben und den Verlust eines geliebten Menschen zu verarbeiten.

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