Beiträge vom Dezember, 2009

Depressionen Hilfe

Dienstag, 8. Dezember 2009 10:47

Depressive Symptome können in der Tat unterschiedlicher Natur sein. Dass allerdings im Fall von Depressionen Hilfe von außen unbedingt schnellstmöglich erfolgen sollte, ist Fakt. Schon wenn die ersten Anzeichen auf depressive Verstimmungen hindeuten, sollte der Hausarzt aufgesucht werden. Ob im Anschluss daran eine Therapie erfolgt bzw. welche Behandlungsform überhaupt die jeweils geeignete ist, hängt in erster Linie freilich von den gesundheitlichen Gegebenheiten des Patienten ab. Darüber hinaus spielen auch die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten im Alltag des Betroffenen selbst eine wichtige Rolle. Bei Depressionen Hilfe durch erfahrene Mediziner in Anspruch zu nehmen, ist unabdingbar. In der Regel ist es nur sehr schwer möglich, allein aus dem „seelischen Tief“ herauszukommen.

Natürlich sind auch die so genannten depressiven Episoden für viele Menschen ein Begriff. Bevor diesbezüglich allerdings Medikamente eingenommen werden, ist es meist ratsamer, zunächst spezifische therapeutische Maßnahmen zu nutzen. Einer der Gründe hierfür liegt klar auf der Hand: die Wirkung von Antidepressiva setzt üblicherweise erst nach mehreren Wochen vollständig ein. Folglich ist es also durchaus möglich, dass ein Behandlungserfolg erst dann spürbar ist, wenn die Symptome der eigentlichen depressiven Verstimmung bereits lange vorüber sind. Nichtsdestotrotz ist es auch denkbar, bei „kurzfristigen“ Depressionen Hilfe in Form von Medikamenten in Anspruch zu nehmen. Derartige Präparate tragen zumeist rasch zu einer Minderung der Symptome sowie zu einer Reduzierung der allgemeinen Depressionsphase bei.

Zugleich sollten Menschen, die für eine bestimmte Zeit unter Stimmungsschwankungen leiden, unbedingt berücksichtigen, dass es sich dabei durchaus lediglich um einen „normalen“ Zustand handeln kann, welcher dementsprechend ohne eine gesonderte Therapierung vorübergeht. Eine vorzeitige Behandlung ist in einem derartigen Fall selbstverständlich überflüssig. Im Gegensatz dazu dürfen depressive Stimmungen nicht „unterbewertet“ werden, um eine dauerhafte Verschlechterung des Gesundheitszustandes nicht zu begünstigen.

Je nach Intensität der Erkrankung kann es darüber hinaus auch erforderlich sein, bei Depressionen Hilfe in einer psychiatrischen Klinik zu erhalten. Dies sollte jedoch nur dann der Fall sein, wenn der depressive Patient nicht oder nur bedingt auf andere Behandlungs- oder Therapieformen reagiert. Insbesondere bei durch Depressionen hervorgerufen Suchtproblematiken, bei Selbstmordgedanken et cetera ist ein solcher Schritt ratsam.

Weil die individuellen Auswirkungen depressiver Erkrankungen so unterschiedlich und facettenreich sind, kann unter Umständen eine verzögerte Behandlung bzw. Therapierung des Leidens nicht ganz ausgeschlossen werden. Das führt gegebenenfalls in der Folge sogar dazu, dass bei Depressionen Hilfe erst viel zu spät oder eventuell gar nicht erfolgt. Betroffene, die womöglich sogar der Meinung sind, die Krankheitsmerkmale seien nur von kurzer Dauer und verschwinden über kurz oder lang von allein, irren! Depressionen sind nicht von allein heilbar.

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Depressionen Angst

Dienstag, 8. Dezember 2009 13:37

Man weiß, dass Depressionen als psychische Erkrankung gelten, jedoch machen sich durchaus auch schwerwiegende körperliche Symptome bemerkbar. So gehören unter anderem auch folgende Aspekte zu Depressionen: Angst, Panikattacken oder andere seelische Beeinträchtigungen. Für zahlreiche Betroffene gehört Folgendes im Rahmen ihrer Erkrankung scheinbar unwiderruflich zu den Depressionen: Angst vor dem Alleinsein sowie eine damit nicht selten einhergehende Selbstschädigung- bzw. Verletzung und das Gefühl des Ausgebranntseins oder gar das Empfinden, kein Zeitgefühl mehr zu haben. Depressionen, Angst und andere negative Symptome sind in der Tat überaus belastend und tragen in der Regel dazu bei, dass die alltäglich zu bewältigenden Dinge zu schier unüberwindbaren Hindernissen für die Betroffenen werden.

In diesem Zusammenhang spielt beispielsweise die schwindende Lust an der Sexualität lediglich eine untergeordnete Rolle. Als weitaus schlimmer noch werden allgemeine Ängste empfunden, wie zum Beispiel ein Kontrollverlust, gleich, in welcher (Lebens-)Situation, eine empfundene Einschränkung der individuellen Entscheidungsfreiheit oder die Befürchtung, eines Tages „durchzudrehen“. Im Rahmen von Depressionen Angst zu verspüren, ist nach Ansicht von Experten jedoch völlig „normal“. Dementsprechend gehören auch die Angst vor einer möglichen „Verdummung“ genauso dazu, wie die Angst, zur Arbeit zu gehen oder gravierende Zukunftsängste im Allgemeinen. Eine wachsende Hemmschwelle, mit anderen Menschen zu kommunizieren, vermag gleichermaßen mit Depressionen einherzugehen, und es kann bereits ein bevorstehendes, außergewöhnliches Ereignis für Schweißausbrüche und (starkes) Zittern sorgen.

Ein steter „Kloß“ im Hals und das Gefühl, zu nahezu jeder Zeit einen immensen Druck auf der Brust zu verspüren, stellt für depressive Menschen in der Regel eine zusätzliche Belastung im täglichen Leben dar. Atemnot bzw. das Empfinden, zu keiner Zeit frei und ungehemmt durchatmen zu können, Herzrasen oder das Gefühl der völligen Ohnmacht tragen obendrein dazu bei, dass das Leben zu einem täglichen „Kampf“ mutiert. Depressionen, die mit Ängsten einhergehen, können in sich jeweils völlig unterschiedlich sein. Nahezu keine depressive Erkrankung gleicht der anderen. Bei Depressionen Angst vor Menschen oder Angst vor möglichen Verletzungen zu durchleben, kann in der Tat eine starke Beeinträchtigung im Alltag sein. Jene Ängste sind zumeist eng verbunden mit anderen körperlichen Symptomen wie zum Beispiel Schwindelanfällen, ein (zu) hoher Blutdruck, Schlafstörungen oder „weiche“ Knie.

Übelkeit, Schmerzen im Nacken- oder Kopfbereich sind für Depressive zusätzlich zur vorhandenen psychischen Störung ebenso bedrückend. Hinzu kommen nicht selten ein andauernder Brechreiz, Erbrechen und Sodbrennen. Häufiges Zittern, übermäßig kalte Hände und Füße sowie unregelmäßig auftretende Kälteschauer machen ihnen darüber hinaus das Bestehen im Alltag schwer. Auch Hitzewallungen, schnelles Erröten und eine starke Temperaturempfindlichkeit sind bei Depressionen – neben Ängsten und Panikattacken – spürbar.

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Medikamente gegen Depressionen

Dienstag, 8. Dezember 2009 10:17

Immer mehr Menschen sprechen nunmehr offen über die bislang noch als „Tabu-Thema“ geltende Erkrankung „Depressionen“. In ihrem Anfangsstadium beginnen Depressionen meist mit Appetitlosigkeit, die im Laufe der Zeit einhergeht mit einem Gefühl des Unwohlseins bis hin zur Übelkeit. Des Nachts stellt sich bei den Betroffenen Schlaflosigkeit ein sowie der individuell immer stärker werdende Eindruck, sämtliche Pläne, Vorhaben oder Erlebnisse seien negativ oder gar wertlos. In der Folge leidet zusätzlich das Selbstwertgefühl der jeweiligen Person, und zwar in einem kontinuierlich steigenden Maße. Bei Depressionen Medikamente einzunehmen, liegt für die meisten Menschen aufgrund des psychisch stark belastenden Einflusses also nahe, um so zumindest ansatzweise einen Ausweg aus der depressiven Phase zu finden.

Fakt ist, dass es nach heutigen medizinischen Erkenntnissen noch immer stark umstritten ist, im Falle von Depressionen Medikamente zu früh bzw. überhaupt zu verabreichen. Um dauerhaft einen guten Erfolg hinsichtlich der Behandlung von Depressionen zu erzielen, ist in jedem Fall eine psychotherapeutische Behandlung unverzichtbar.

Nichtsdestotrotz sind Antidepressiva durchaus für viele eine sehr Erfolg versprechende Option. Sie dürfen vor allem bei den Patienten gegeben werden, die unter schweren Depressionen leiden. Wichtig ist diesbezüglich jedoch eine strenge, medizinische Überwachung, da bei stimmungsaufhellenden Präparaten gegebenenfalls das Risiko einer möglichen Abhängigkeit nicht gänzlich von der Hand zu weisen ist. Dies ist modernsten Untersuchungen zufolge allerdings nahezu ausschließlich die Folge einer unsachgemäßen Einnahme. In Anlehnung an die bis dato nachweislich sehr guten Resultate einer medikamentösen Behandlung sprechen sich zahlreiche Experten dafür aus, bei Depressionen Medikamente zu verschreiben.

Zwar ist die exakte Wirkungsweise von antidepressiv wirkenden Präparaten bis heute noch nicht in vollem Umfang erforscht, aber es steht fest, dass eine positive Veränderung der Signalübertragung der einzelnen Nervenzellen zu verzeichnen ist. Auf diese Weise ist es möglich, dass das so genannte „Glückshormon“ Serotonin sowie der Botenstoff Nor-Adrenalin in Bezug auf die Reizweiterleitung im Gehirn um ein Vielfaches effizienter wirken können. Darüber hinaus sagt man Antidepressiva sogar die Neubildung von Nervenzellen nach. Denn die körpereigene Produktion von Nervenzellen im Hirn wird nach Meinung erfahrener Mediziner insbesondere bei Patienten, die an Depressionen erkrankt sind, weitestgehend gehemmt. Gerade dieser Aspekt ist es, der als eine der Hauptursachen für die Entstehung von Depressionen bzw. von depressiven Stimmungen verantwortlich gemacht wird.

Wissenswert für Patienten ist, dass Antidepressiva nicht „von jetzt auf gleich“ Erfolge versprechen. Vielmehr berichten Depressive erst nach Ablauf mehrerer Wochen von einem spürbaren Wirkeffekt. Grundsätzlich macht sich allerdings schon nach wenigen Tagen eine leichte Verbesserung des Allgemeinzustandes bemerkbar. Wie lange jedoch bei Depressionen Medikamente eingenommen werden müssen, ist stets einzelfallabhängig. Auch die Schwere der Erkrankung spielt hinsichtlich der Dosierung bzw. der Dauer der Einnahme eine sehr entscheidende Rolle.

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