Depressionen Angst
Dienstag, 8. Dezember 2009 13:37
Man weiß, dass Depressionen als psychische Erkrankung gelten, jedoch machen sich durchaus auch schwerwiegende körperliche Symptome bemerkbar. So gehören unter anderem auch folgende Aspekte zu Depressionen: Angst, Panikattacken oder andere seelische Beeinträchtigungen. Für zahlreiche Betroffene gehört Folgendes im Rahmen ihrer Erkrankung scheinbar unwiderruflich zu den Depressionen: Angst vor dem Alleinsein sowie eine damit nicht selten einhergehende Selbstschädigung- bzw. Verletzung und das Gefühl des Ausgebranntseins oder gar das Empfinden, kein Zeitgefühl mehr zu haben. Depressionen, Angst und andere negative Symptome sind in der Tat überaus belastend und tragen in der Regel dazu bei, dass die alltäglich zu bewältigenden Dinge zu schier unüberwindbaren Hindernissen für die Betroffenen werden.
In diesem Zusammenhang spielt beispielsweise die schwindende Lust an der Sexualität lediglich eine untergeordnete Rolle. Als weitaus schlimmer noch werden allgemeine Ängste empfunden, wie zum Beispiel ein Kontrollverlust, gleich, in welcher (Lebens-)Situation, eine empfundene Einschränkung der individuellen Entscheidungsfreiheit oder die Befürchtung, eines Tages „durchzudrehen“. Im Rahmen von Depressionen Angst zu verspüren, ist nach Ansicht von Experten jedoch völlig „normal“. Dementsprechend gehören auch die Angst vor einer möglichen „Verdummung“ genauso dazu, wie die Angst, zur Arbeit zu gehen oder gravierende Zukunftsängste im Allgemeinen. Eine wachsende Hemmschwelle, mit anderen Menschen zu kommunizieren, vermag gleichermaßen mit Depressionen einherzugehen, und es kann bereits ein bevorstehendes, außergewöhnliches Ereignis für Schweißausbrüche und (starkes) Zittern sorgen.
Ein steter „Kloß“ im Hals und das Gefühl, zu nahezu jeder Zeit einen immensen Druck auf der Brust zu verspüren, stellt für depressive Menschen in der Regel eine zusätzliche Belastung im täglichen Leben dar. Atemnot bzw. das Empfinden, zu keiner Zeit frei und ungehemmt durchatmen zu können, Herzrasen oder das Gefühl der völligen Ohnmacht tragen obendrein dazu bei, dass das Leben zu einem täglichen „Kampf“ mutiert. Depressionen, die mit Ängsten einhergehen, können in sich jeweils völlig unterschiedlich sein. Nahezu keine depressive Erkrankung gleicht der anderen. Bei Depressionen Angst vor Menschen oder Angst vor möglichen Verletzungen zu durchleben, kann in der Tat eine starke Beeinträchtigung im Alltag sein. Jene Ängste sind zumeist eng verbunden mit anderen körperlichen Symptomen wie zum Beispiel Schwindelanfällen, ein (zu) hoher Blutdruck, Schlafstörungen oder „weiche“ Knie.
Übelkeit, Schmerzen im Nacken- oder Kopfbereich sind für Depressive zusätzlich zur vorhandenen psychischen Störung ebenso bedrückend. Hinzu kommen nicht selten ein andauernder Brechreiz, Erbrechen und Sodbrennen. Häufiges Zittern, übermäßig kalte Hände und Füße sowie unregelmäßig auftretende Kälteschauer machen ihnen darüber hinaus das Bestehen im Alltag schwer. Auch Hitzewallungen, schnelles Erröten und eine starke Temperaturempfindlichkeit sind bei Depressionen – neben Ängsten und Panikattacken – spürbar.
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