Archiv der Kategorie: Depression

Depressionen frühzeitig schon am Morgen vorbeugen

Kleine Schritte, kleine Schlucke können wortwörtlich helfen aus dem Depressionslloch zu kommen, und folgendem ernsthaft vorzubeugen: Depressive Störungen werden von den meisten oft unterschätzt und Arten zu Erkrankungen aus. Dies beginnt oft schon bei Jugendlichen und Kindern, ausgelöst durch z.B. den starten Leistungsdruck Kinder auf ein Gymnasium schicken zu müssen.
Antidepressiva für Jugendliche und Senioren

Antidepressiva haben bei Jugendlichen paradoxe wirkungen, sie sind oft gar nicht zugelassen zur Behandlungen von Depressionen, sondern kommen eher immer in eine geschlossene psychatrische Abteilung. Nehmen Jugendliche Antideprssiva werden sie hibbelig, und sind bisweilen sogar selbstmordgefährdet. Bei bei Senioeren wiederum haben Antidepressiva eher aufputschende Wirkungen, die aber wiederum zu Schlafstörungen. Daher werden Antidepressiva oft gemeinsam mit Schlafmitteln verschrieben, ansonsten ist man ständig wach. Nimmt man diese Kombination nicht, staut sich ein Aggressionspotental an, das dann in schweren Fällen von Depression letzlich alle 6 wochen in die Klinik führt.

So beginnt Depression

Viele Betroffene klagen anfangs über Leistungsabfall, Appetitverlust und Schlafstörungen. Hinzu kommen Freude- und Interessenverlust, Lustlosigkeit, Entscheidungsunfähigkeit und oft auch ein Rückzug aus dem sozialen Leben. Manche Betroffene empfinden Gleichgültigkeit, andere tiefe Traurigkeit. Viele fühlen sich innerlich unruhig und getrieben und leiden unter Ängsten und Hoffnungslosigkeit. Zu dem beklemmenden Gefühl der Erschöpfung kommen häufig Schuldgefühle und Selbstvorwürfe. Bei schweren Depressionen können die Erkrankten keine Gefühle mehr wahrnehmen und wirken wie versteinert.
Die Wahl zwischen Konzentrationsmangel oder Klapse

Für beide Zielgruppen gilt, dass man bei Schlafmitteln psychisch konzentrativ zuermatscht ist. Entweder man erträgt das damit einhergehende verminderte Konzenrationsverögen als nebenwirkungen von Antidepressiv-Medikamenten oder nimmt die Krankheit und geht in die „Klapse“. Vergleichbar ist dieser Aspekt wie beim sich runtertrinken. bei Alkoholikern. Schwerstdepressive sollten daher immer in eine Klinik gehen und sich dort die richtige Einstellng von Antidepressivas geben lassen. Das wurde auch ausprobiert an anderen. – wievel muss man nehmen wie ergänzen sich einzelne Präparate.

Manisch oder depressiv?

Wer manisch depressiv ist, hat es besonders schwer. Man hat dann viel Grübelenergie, macht sich Sorgen um irgendwas. Man kann die Nebenwirkungen abbauen durch bewege. Wer jedoch nicht 3 stunden pro Tag spazieren geht, weil z.B. die Gelenek es nich mehr mitmachen, sollte mit en Nebenwirkungen von Antidepressiv-Medikamenten und Schlamittel-Medikamenten leben. Mit Schlafmitteln däpft man Nebenwirkungen von AntiDepressiva. Es ist wie die vielberüchtigte Wahl zwischen Pest und Cholera, oder eben Manie und Depresison.

Wer sucht sich Hilfe?

Frauen sind häufiger betroffen als Männer, suchen aber in der Regel schneller Hilfe. Studie bringt neue Erkenntnisse zur Volkskrankheit Depression. Wird eine depressive Erkrankung früh erkannt, ist sie meist gut behandelbar. Dabei gibt es sowohl psychotherapeutische als auch medikamentöse Therapien. Die WHO sieht allerdings einen Mangel an Unterstützung für psychisch kranke Menschen, gekoppelt mit dem Stigma, das Betroffene fürchten. Deshalb erhielten sogar in Industrienationen nur rund die Hälfte von ihnen Hilfe.

Geschmackvolle Aussichten?

Die WHO geht davon aus: In den nächsten Jahren könnten Depressionen die zweithäufigste Todesursache sein Rund 350 Millionen Menschen leiden weltweit an Depressionen. Bis 2020 können laut WHO Depressionen die zweithäufigste Todesursache sein. Dies korrespondiert mit dem zunehmenden Übergewicht in der TV- und Zuckergesellschaft. Hierbei kann man wohl nur helfen, wenn man sich ein gesundes und schmackhaftes Frühstück mit Serotonin gönnt…

5-HTP ein natürlicher Weg aus der Depression

Unser modernes Zeitalter bringt diverse „Volkskrankheiten“, wie z. B. Übergewicht, Burnout, Diabetes und Depressionen mit sich. Die Gründe sind vielschichtig und bedürfen, neben dem Wissen um eine mangelnde Bewegung, industriell hergestellter Nahrung und zuviel Stress durch Alltags- und Umweltbelastungen zudem eine Berücksichtigung des Individuums.

Gerade an einer behandlungsbedürftigen Depressionen leiden derzeit etwa 5 % der Bevölkerung im Alter von 18 bis 65 Jahren, dies sind etwa 3,1 Millionen Menschen, welche betroffen sind. Ebenfalls können Jugendliche unter 18 Jahren, sowie Senioren über 65 Jahren von depressiven Störungen betroffen sein, die Zahl der Erkrankten kann sich somit auf etwa 4 Millionen erhöhen. Laut einer Studie der WHO (World Health Organisation) zählt die Depression zu der am meisten verbreiteten sowie zu der am meisten unterschätzen Krankheiten unserer heutigen Zeit.

Depression – Ein schwerer Einschnitt im Leben des Patienten

Der Krankheitsverlauf einer Depression kann von Wochen und Monaten bis hin zu Jahren andauern. Bleibt die Krankheit unbehandelt, so kann diese chronische Züge annehmen, welche die Heilung sehr verzögern kann. Zum auffälligsten Symptom zählt das negative und pessimistische Denken des Betroffenen. Dies schließt die eigene Person, sowie Lebens- und Alltagssituationen mit ein. Leidende quälen sich selbst permanent mit Selbstvorwürfen und Schuldgefühlen. Das Leben erscheint ihnen sinnlos, eine Aussicht auf Gesundheit oder ein zufriedenes Leben scheint ihnen sehr fern.

Eine Depression stellt für den Patienten einen hohen Leidensdruck dar, welcher sich immens auf die Lebensqualität auswirkt und bis hin zu Selbstmordgedanken und Suizidversuchen führen kann. 15 % der an einer schweren Depressionen leidenden Betroffenen versterben durch Suizid, mindestens die Hälfte begehen in ihrem Leben einen Selbstmordversuch.

Weiterhin kann die Krankheit auch aufgrund von Appettitlosigkeit, dem Wunsch nach Rückzug und einer verminderten Flüssigkeitszufuhr gerade bei älteren Menschen zu lebensbedrohlichen Zuständen führen. Ebenso können Krankheiten wie Diabetes und Herzprobleme einen längeren Heilungsprozess benötigen, wenn der Patient zeitgleich an einer Depression erkrankt ist.

Symptome und Behandlung

Symptome für eine Depression können durch ein verändertes Verhalten gekennzeichnet sein. Der Betroffene beginnt soziale Kontakte zu meiden und der Arbeitsalltag wird so erschwert, dass dieser kaum mehr zu bewältigen ist. Auch Hobbys werden eingestellt und das Bett wird oftmals zum Zufluchtsort. Oftmals erstarren Mimik und Gestik und die Stimme wird leiser und emotionslos. Bei einer agitierten Depression läuft der Patient wie getrieben hin und her und wirkt rastlos und verzweifelt.

Körperlich macht sich die Krankheit durch Schlaflosigkeit, schnelles Ermüden, Störungen im Essverhalten (Appetitlosigkeit), Libidoverlust und durch allgemeine körperliche Beschwerden bemerkbar. Die Energie ist insgesamt vermindert und einfache Alltagsaufgaben, wie z. B. das Anziehen, können zu einer mühevollen Last werden.

Man unterscheidet bei einer Depression diverse Schweregrade. Diese werden individuell festgestellt und der Patient kann entsprechend behandelt werden. Eine Behandlung erfolgt in den meisten Fällen durch eine Therapie und die Zugabe von Antidepressiva. Es ist ein Diskussionspunkt, ob eine leichte bis mittelschwere Form der Erkrankung mit einer reinen Phsychotherapie behandelt werden kann. Gerade aufgrund der Gewissheit, dass bei den synthetisch hergestellt Medikamenten sehr häufig Nebenwirkungen auftreten, welche sogar bis hin zur Abhängigkeit führen können, lässt Naturmediziner, Heilpraktiker sowie Patienten selbst oftmals nach einer Alternative suchen, welche auf pflanzlichen Wirkstoffen basiert.

5-HTP als natürliches Antidepressiva

5-HTP aus der Griffonia-Pflanze
5-HTP aus der Griffonia-Pflanze

5-HTP (5-Hydroxytrytophan) wächst im Regenwald Westafrikas und stammt aus der verholzenden Schlingpflanze Griffonia simplicfolia, welche auch afrikanische Schwarzbohne genannt wird. Blütenspitzen sowie Bohnenschalen verfügen über eine antidepressive Wirkung.

Aus der essenziellen Aminosäure Tryptophan, welche vom Körper nicht selbst hergestellt werden kann, wird Trypatmin und anschließend das 5-HTP gebildet. Durch Wasserstoffanlagerung sowie durch Kohlenstoffabbau entsteht dann 5-Hydroxytrytamin (5-HT)-Serotonin. 5-HTP ist also ein idealer Serotonin-Lieferant, welches auch als Glückshormon bezeichnet wird.

Liegt ein Serotoninmangel vor, so kann es zu Depressionen, Angstzuständen bis hin zu aggressiven Verhalten führen. Zudem steuert das Glückshormon den Schlafrhytmus und kann zu einer erhöhten Leistung des Gedächtnisses und der Lernfähigkeit führen und hilft bei Schmerzen und bei Entzündungen. In Erfahrungsberichten konnte man zudem feststellen, dass Suchtverhalten, Migräne, Stress und Übergewicht sowie Suizidgedanken und das prämenstruelle Syndrom mit einem zu niedrigen Serotoninspiegel verbunden sein kann.

Bereits im Jahre 1991 konnte Dr. W. Pöldinger von der Psychatrischen Universitätsklinik Basel beweisen, dass 5-HTP bei der Behandlung von Depression die gleiche Wirksamkeit aufweist, wie gängige Antidepressiva. Allerdings verlief die Behandlung mit dem natürlichen Wirkstoff mit weitaus weniger Nebenwirkungen als bei den chemischen Medikamenten. Vor allem bei bipolaren Depressionen, bei der Senkung des Aggressionspotenzial sowie bei Angstattacken konnte man mit dem Serotoninlieferanten eine deutliche Verbesserung feststellen.

Des Weiteren beeinflusst 5-HTP das Herzkreislaufsystem und somit die Kontraktion der Aterien. Somit kann die Blutdruckkontrolle positiv unterstützt werden. In der Skelettmuskulatur erweitert das enthaltene Serotonin die Gefäße, so dass die Durchblutung gesteigert werden kann.

Dosierung und Einnahmeform

Die afrikanische Schwarzbohne wird in Deutschland als rezeptfreies Nahrungsergänzungsmittel in Tabletten oder Kapselform angeboten. Häufig wird als Einnahme- und Dosierungsempfehlung der Start mit einem hoch konzentrierten Präparat empfohlen. Dieses verhilft schnell zum Auffüllen der leeren Depots und kann nach einem mit dem Naturmediziner, Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker vereinbarten Zeitraum durch ein geringer konzentriertes Mittel ersetzt werden.

Generell gilt die Empfehlung eine Kur von 3 Monaten durchzuführen, um den Körper dann eine Pause von 4 Wochen anzubieten. Diese Zeit wird zur Regeneration genutzt, die Wirkung bleibt aber bestehen. Es kann auch ratsam sein, bei einer hohen Konzentration Pausen an den Wochenenden einzulegen. Ähnlich wie ein Sportler seinen Muskeln Zeit durch Pausen zum Wachsen anbietet, kann auch hier der Körper davon profitieren und die Wirkung kann sich dann optimal entfalten.

Es ist in jedem Falle ratsam, die Einnahme und das eventuelle Absetzen von bisherigen verwendeten Medikamenten mit dem behandelnden Arzt bzw. Naturmediziner zu besprechen.

Sicher zur Heilung mit einer guten Qualität

Ein Wirkstoff ist immer nur so gut wie seine Qualität es ist und demzufolge ist auch der Heilungserfolg davon abhängig. In Zeiten des Internets finden sich viele Anbieter von Nahrungsergänzungen auf Plattformen wie ebay und Amazon. Dort werden günstige Produkte angeboten, die leider einen Nachteil haben: Sie sind oftmals von minderwertiger Qualität und gerade 5-HTP wird häufig auf Mehlbasis gestreckt.

Bevor man also kauft oder bestellt ist es notwendig, sich um einen vertrauensvollen Hersteller zu bemühen. Als Leitfaden kann der Herstellungsort dienen. Ist dieser Deutschland, Österreich oder Schweiz, so kann man von einer guten Qualität ausgehen, da die Herstellungskritieren strengen Richtlinien unterliegen. Ware aus China z. B. sollte man eher skeptisch gegenüber stehen.

Ein weiteres Indiz für hochwertige Präparate ist die Zusammenarbeit mit Ärzten, Apothekern und anderen Fachkräften, welche oftmals an der Rezeptur beteiligt sind. Am falschen Ende zu sparen macht hier wenig Sinn, denn der gesparte Groschen kann sich sehr auf die Wirkung und den Heilungserfolg auswirken.

Weitere Infos und Bestellmöglichkeit unter: https://www.nutrimental-shop.eu/vitalstoffe/aminosaeuren/5-htp-5-hydroxytryptophan/

Das prämenstruelle Syndrom und die prämenstruelle Depression

Die meisten Männer verstehen Frauen nicht, wenn sie am sogenannten prämenstruellen Syndrom oder kurz PMS leiden. Hierunter versteht man die mitunter heftigen Stimmungsschwankungen, die Frauen oftmals kurz vor dem Eintreten ihrer Periode haben. Frauen die an PMS leiden fühlen sich meist traurig, hoffnungslos oder sogar wertlos. Viele Frauen leiden dann zudem oftmals an unbegründeten Ängsten. Sie weinen häufiger und reagieren nicht wie sie es für gewöhnlich tun. Häufig reagieren sie zu Zeiten der PMS über und das auch schon bei Kleinigkeiten. Die Betroffene leidet darunter zusätzlich, weil sie sich schuldig fühlt.

Bei vielen Frauen ist das prämenstruelle Syndrom so stark ausgeprägt, dass sie den Alltag in diesem Zeitraum nicht wie gewohnt bewerkstelligen können. In diesem Fall spricht man von der prämenstruellen Depression oder PDS. Die Beschwerden lassen einige Tage, nachdem die Periode eingesetzt hat, nach, oder verschwinden gänzlich.

Frauen, die an PDS leiden oder sich durch die PMS stark eingeschränkt fühlen, sollten zwingend einen Arzt aufsuchen. Denn auch die Freunde und die Familienangehörigen spüren die Auswirkungen, sodass es häufig zu Streit kommt.

Woran erkennt man eine prämenstruelle Depression?
Die PDS drückt sich meist in starken Stimmungsschwankungen und Heißhunger aus. Betroffene Frauen leiden zu diesem Zeitpunkt meistens unter Schlafstörungen, sind lustlos und haben zu nichts mehr Lust. Sie sind niedergeschlagen, oft ängstlich und angespannt und sehr leicht reizbar. Hinzu kommen meist auch noch körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Völlegefühl, Brustschmerzen und ähnliche Symptome.

Viele Männer wissen nicht, dass es sich in diesem Fall um eine Depression handelt, sondern glauben, dass die Frauen einfach nur wehleidig sind. Untersuchungen zu Folge leiden etwa 80 Prozent aller Frauen unter mindestens zwei der genannten Symptome. 20 Prozent aller Frauen sind so stark betroffen, dass sie Hilfe benötigen und diese auch in Anspruch nehmen. 5 bis 10 Prozent aller Frauen leiden so stark, dass sowohl das Privatleben als auch das Berufsleben darunter leidet. Da die Beschwerden aber nach wenigen Tagen wieder verschwinden, werden sie oft nicht ernst genommen und schon gar nicht als Depression anerkannt.

Wodurch entsteht die prämenstruelle Depression?
Warum oder wodurch diese Form der Depression auftritt ist bisher noch ungeklärt. Es wäre möglich, das die Hormone Östrogen und Progesteron die vorübergehende Depression hervorruft, was jedoch nicht geklärt ist. Die Symptome der PDS können auftreten, wenn die Hormonwerte ansteigen, aber auch, wenn sie abfallen. Die Gabe von Hormonen ruft jedoch keine Verbesserung hervor. Bei vielen Frauen verstärken sich die Beschwerden dadurch sogar. Es ist davon auszugehen, dass die Bildung von Serotonin sich auf die Sexualhormone der Frau auswirkt. Frauen, die ständig unter PDS leiden, haben kurz vor der Periode einen sehr niedrigen Serotoninspiegel. In diesem Fall können Serotonin-Wiederaufnahmehemmer helfen. Frauen, die unter PDS leiden, neigen jedoch nicht grundsätzlich dazu, an einer psychischen Krankheit wie Depressionen zu erkranken.

Mütter leiden häufiger unter Depressionen nach der Geburt

Immer mehr junge Mütter leiden nach der Geburt ihres ersten Kindes an Depressionen. Inzwischen gibt es Statistiken, die behaupten, dass dies bereits auf jede zehnte Mutter zutrifft, die zum ersten Mal ein Kind bekommt. Dabei zu anzumerken, dass die Depressionen selbst meist erst nach der Geburt beginnen. Wann genau ist nicht so leicht festzulegen – teilweise beginnt alles direkt nach der Geburt, teilweise ein paar Tage später, zum Teil allerdings auch erste einige Wochen bis Monate nach der eigentlichen Geburt.

Meist sind die Gründe dieser Depressionen gerade für Männer nicht so leicht zu verstehen. Dabei sollten diese sich bewusst machen, dass Frauen während ihrer Schwangerschaft im Bezug auf ihre Gefühle ständige Veränderungen erleben. Dabei sind es nicht immer positive Gefühle, die sich verbreiten, sondern auch Angstgefühle und andere Probleme, die im Alltag dominieren können. Emotional, sowie als auch körperlich betrachtet erlebt eine Frau während der Schwangerschaft eine Menge an verschiedenen Situationen, die sie überwältigen muss. Dabei treten die meisten dieser Gefühle und Symptome sporadisch auf und sollten nicht von Dauer sein. Andernfalls ist es notwendig, bereits während der Schwangerschaft mit einem Arzt zu sprechen.

Die genauen Symptome, die nach einer Schwangerschaft auftreten können und die als postnatale Depression zu bezeichnen sind, sind zum Beispiel eine grundsätzlich negative Stimmung. Gerade am Morgen, oder aber auch am Abend kommt es häufig dazu, dass sich ein gewisses Stimmungsbild verbreitet, welches negativ betrübt sein kann. Darüber hinaus leiden Frauen, die an einer postnatalen Depression leiden auch an einer Lustlosigkeit im Leben. Meist wissen die Mütter nicht mehr, über was sie sich noch freuen können und reagieren schnell gereizt.

Spaß und Humor zählen in den meisten Situationen leider nicht zum Tagesinhalt und auch ein Gefühl, überfordert zu sein ist in jedem Fall häufig angebracht.

Wer kann von diesen Depressionen betroffen sein?

Leider ist es nicht klar, welche Frauen nach einer Schwangerschaft diese Art der Depressionen verspüren und welche nicht. Ärzte konnten bisher keine typischen Muster erkennen, mit denen es möglich ist, vorhersagen zu können, ob eine Depression eintreten wird, oder ob die Mutter davon verschont bleibt.

Es gibt allerdings Anzeichen dafür, dass bestimmte Faktoren das Risiko einer postnatalen Depression erhöhen können. Hierzu zählen zum Beispiel frühe Verluste im Leben, z.B. durch Todesfälle in der Familie oder aber auch keine intakte Familie. Ebenfalls sind finanzielle Probleme häufig ein Auslöser für diese Form der Depression. Wer bereits früher von Problemen betroffen war, kann ebenfalls schnell wieder in diese hineinfallen. Bei einer Frühgeburt können ebenfalls emotionale Muster auftreten, die eine Depression ausmachen, genau wie bei einer Geburt, bei der feststeht, dass die Mutter das Kind alleine aufziehen muss. Im Alltag ist es zu empfehlen, sich bei starken Depressionen an einen kompetenten Arzt zu wenden, der notfalls auch eine entsprechende Therapie verordnen kann. Jedoch erkennen nur wenige Menschen den Ernst der Lage selbst und müssen meist durch die eigene Familie auf die richtige Bahn gelenkt werden.

Eine Depression als Folge aufgestauter Gefühle

Jeder hat schon einmal Situationen erlebt, für die er einige Zeit zur Bewältigung brauchte und für die allzu leichtfertig der Begriff Depression gebraucht wird. Derartige Erlebnisse können eine zerbrochene Beziehung, die vielleicht über mehrere Jahre Bestand hatte oder eine nicht bestandene, wichtige Prüfung sein. Diese Ereignisse, die sich manchmal schon eine geraume Zeit vorher abzeichnen oder aber auch völlig unvorhergesehen eintreten können, bringen den normalen Ablauf im Leben der meisten Menschen ordentlich durcheinander, ohne dass sich daraus eine Depression entwickelt. Der Körper nimmt sich einfach eine kleine Auszeit und die betroffenen Personen können sich in dieser Zeit wieder neu orientieren. Wiederum ein unvorhergesehenes positives Ereignis führt bei den meisten Menschen schlagartig eine Besserung der Gefühlslage herbei. Von einer Depression kann in diesen Fällen also nicht die Rede sein.

Wann aber spricht man von einer Depression, die tatsächlich eine Erkrankung mit den  seelischen Störungen darstellt?

Wie gesagt: jeder erlebt Situationen, in denen die betroffenen Personen erst einmal aus der Bahn geworfen werden und scheinbar nichts mehr geht. Nach einer relativ kurzen Zeit erholen sich die meisten davon und das Leben geht normal weiter. Wenn aber kein noch so positives Ereignis es vermag, die betroffene Person wieder in den normalen Alltag mit all seinen schönen und weniger schönen Seiten zurückzuholen, dann spricht man durchaus von einer Depression. Bei einer Depression spielen immer mehrere Faktoren eine Rolle, die den Ausbruch der seelischen Störungen zur Folge haben. Viele Dinge kommen als Ursache zusammen, bleiben über eine lange Zeit im Verborgenen, weil Gefühle einfach unterdrückt werden. Oft ist es dann ein gravierendes Ereignis, dass die Depression scheinbar allein hervorruft und zum Ausbruch bringt. Dieser Vorfall ist aber lediglich der Auslöser für all die angestauten Gefühle, die oft über Jahre hinweg nicht zugelassen und unterdrückt worden sind. Der Körper wehrt sich nun dagegen, dass diese Gefühle weiterhin verdrängt werden. Derartige gravierende Ereignisse, die oft als alleiniger Auslöser gesehen werden, können z.B. Unfälle sein, die das Leben der betroffenen Personen völlig verändern, weil sie dadurch vielleicht für immer an den Rollstuhl oder an das Bett gefesselt sind. Oder der plötzliche Verlust eines geliebten Menschen muss verarbeitet werden. Tritt aufgrund derartiger Erlebnisse eine Depression ein, ist diese häufig sehr ausgeprägt und dauert unter Umständen sogar viele Jahre an. Das gesamte Fühlen und Denken der unter einer Depression leidenden Person ist für einen längeren Zeitraum beeinträchtigt und die Stimmung hellt sich kaum auf.

Eine Depression ist der Ausdruck dafür, dass eine Person nicht vermag, mit einer bestimmten Situation oder einem Konflikt klarzukommen. Was andere nach einer gewissen Zeit verarbeitet und bewältigt haben, lässt diese Personen einfach nicht wieder los. Dabei sind es häufiger Frauen als Männer, die über eine Depression klagen oder sich aus diesem Grund in einer therapeutischen Behandlung befinden. Es gibt jedoch keine Altersgruppe, in der eine Depression bevorzugt auftritt. Personen jeden Alters sind davon betroffen.

Viele verschiedene Symptome, die sowohl eher körperlicher als auch vorzugsweise seelischer Natur sein können, machen das Erkennen einer Depression und damit eine optimale und effektive Behandlung derselben häufig sehr schwer.