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Depressionen Angst

Man weiß, dass Depressionen als psychische Erkrankung gelten, jedoch machen sich durchaus auch schwerwiegende körperliche Symptome bemerkbar. So gehören unter anderem auch folgende Aspekte zu Depressionen: Angst, Panikattacken oder andere seelische Beeinträchtigungen. Für zahlreiche Betroffene gehört Folgendes im Rahmen ihrer Erkrankung scheinbar unwiderruflich zu den Depressionen: Angst vor dem Alleinsein sowie eine damit nicht selten einhergehende Selbstschädigung- bzw. Verletzung und das Gefühl des Ausgebranntseins oder gar das Empfinden, kein Zeitgefühl mehr zu haben. Depressionen, Angst und andere negative Symptome sind in der Tat überaus belastend und tragen in der Regel dazu bei, dass die alltäglich zu bewältigenden Dinge zu schier unüberwindbaren Hindernissen für die Betroffenen werden.

In diesem Zusammenhang spielt beispielsweise die schwindende Lust an der Sexualität lediglich eine untergeordnete Rolle. Als weitaus schlimmer noch werden allgemeine Ängste empfunden, wie zum Beispiel ein Kontrollverlust, gleich, in welcher (Lebens-)Situation, eine empfundene Einschränkung der individuellen Entscheidungsfreiheit oder die Befürchtung, eines Tages „durchzudrehen“. Im Rahmen von Depressionen Angst zu verspüren, ist nach Ansicht von Experten jedoch völlig „normal“. Dementsprechend gehören auch die Angst vor einer möglichen „Verdummung“ genauso dazu, wie die Angst, zur Arbeit zu gehen oder gravierende Zukunftsängste im Allgemeinen. Eine wachsende Hemmschwelle, mit anderen Menschen zu kommunizieren, vermag gleichermaßen mit Depressionen einherzugehen, und es kann bereits ein bevorstehendes, außergewöhnliches Ereignis für Schweißausbrüche und (starkes) Zittern sorgen.

Ein steter „Kloß“ im Hals und das Gefühl, zu nahezu jeder Zeit einen immensen Druck auf der Brust zu verspüren, stellt für depressive Menschen in der Regel eine zusätzliche Belastung im täglichen Leben dar. Atemnot bzw. das Empfinden, zu keiner Zeit frei und ungehemmt durchatmen zu können, Herzrasen oder das Gefühl der völligen Ohnmacht tragen obendrein dazu bei, dass das Leben zu einem täglichen „Kampf“ mutiert. Depressionen, die mit Ängsten einhergehen, können in sich jeweils völlig unterschiedlich sein. Nahezu keine depressive Erkrankung gleicht der anderen. Bei Depressionen Angst vor Menschen oder Angst vor möglichen Verletzungen zu durchleben, kann in der Tat eine starke Beeinträchtigung im Alltag sein. Jene Ängste sind zumeist eng verbunden mit anderen körperlichen Symptomen wie zum Beispiel Schwindelanfällen, ein (zu) hoher Blutdruck, Schlafstörungen oder „weiche“ Knie.

Übelkeit, Schmerzen im Nacken- oder Kopfbereich sind für Depressive zusätzlich zur vorhandenen psychischen Störung ebenso bedrückend. Hinzu kommen nicht selten ein andauernder Brechreiz, Erbrechen und Sodbrennen. Häufiges Zittern, übermäßig kalte Hände und Füße sowie unregelmäßig auftretende Kälteschauer machen ihnen darüber hinaus das Bestehen im Alltag schwer. Auch Hitzewallungen, schnelles Erröten und eine starke Temperaturempfindlichkeit sind bei Depressionen – neben Ängsten und Panikattacken – spürbar.

Problem Angst

Die wenigsten Menschen, die auf der Erde leben, würden wohl von sich behaupten, keine Probleme zu haben. Wahrscheinlich gibt es nicht eine einzige Person, die diesen Standpunkt wirklich vertritt. Wenn wir es realistisch betrachten, stellen wir sehr schnell fest, dass eine Menge Menschen wirklich sehr große Probleme haben, die verschieden verursacht wurden.

Nicht selten führen erlittene Traumata, beispielsweise durch Misshandlungen, Unfälle, Krankheiten oder starkes Mobbing dazu, dass die Menschen in tiefe Depressionen verfallen und ihrem Leben am liebsten ein Ende setzen würden. Während sich viele Depressionen so äußern, dass der Betroffene nur noch im Bett liegt, nicht mehr viel redet und eigentlich seine Ruhe haben möchte, gibt es jedoch auch andere Arten der Äußerung.

Zahlreiche Menschen reagieren beispielsweise mit Ängsten. Sie haben urplötzlich Angst vor den verschiedensten Dingen, vor denen sie bislang nicht einmal ansatzweise Angst hatten, reagieren überempfindlich und ziehen sich nach und nach häufig zurück.

Äußern können sich diese Ängste auf verschiedene Art und Weise. Während einige Menschen Angst haben, auf die Straße zu gehen und unter Leute zu treten, fahren andere nie wieder Auto, haben Angst einzuschlafen oder bekommen im schlimmsten Fall sogar mehrere Ängste. Nicht selten kann es vorkommen, dass sich diese Ängste, die scheinbar unkontrollierbar sind, in kontrollierbare Zwänge verwandeln. Diese sind ebenfalls sehr unangenehm. Die meisten Betroffenen wissen nicht mehr, wie sie weiter leben sollen.

Allerdings ist es wichtig, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Nur so ist es möglich, die Ängste dauerhaft zu überwinden oder zumindest zu lernen, mit ihnen zu leben. Gepaart mit ein paar Stimmungsaufhellern können die Angstzustände sehr schnell der Vergangenheit angehören. Allerdings sollte als erstes auf natürliche Medikamente, wie z. B. 5-HTP, SAM-E oder Johanniskraut zurück gegriffen werden. Chemische Präparate sollten wirklich erst in sehr schwerwiegenden Fällen zum Einsatz kommen und müssen von einem Arzt verschrieben werden.

Natürlich ist es für die meisten Betroffenen nicht einfach, sich quasi zu „outen“ und einen Psychologen aufzusuchen. Nach wie vor hat dies einen nicht so tollen Ruf, weshalb sich viele Menschen schlichtweg davor genieren. Sie möchten nicht zugeben, dass sie ein Problem haben, wenngleich dies auch der erste Schritt in ein neues Leben wäre. Vielleicht sollten wir die Situation vollkommen anders angehen und unseren Mitmenschen von unseren Problemen erzählen. Hierdurch verlieren wir schon einmal die größte Angst, die Angst, dass jemand etwas merken könnte. Außerdem sollten wir uns vielleicht einmal von dem Standpunkt trennen, abnormal zu sein, nur, weil wir einen Psychologen aufsuchen müssen. Dem ist nämlich nicht so. Fast jeder Mensch hat mit sich zu kämpfen und nur denen, die Hilfe in Anspruch nehmen möchten, kann auch geholfen werden.

Sicherlich helfen Stimmungsaufheller sehr bei der Bekämpfung der Ängste, allerdings können sie allein nur einen kleinen Teil Befriedigung schaffen.

Wenn Depressionen Angst auslösen

Depressionen sind immer wieder ein Thema, dass von den Betroffenen nicht gern angesprochen wird. Das liegt nicht immer nur daran, dass sich diese Personen nicht trauen, darüber zu sprechen, weil die Betroffenen von Depressionen Angst haben, dass Außenstehende diese nicht als eine Krankheit, sondern als eine Art Schwäche und Unvermögen mit den Problemen des Alltags umzugehen, verstehen könnten. Mitunter ist den Betroffenen selbst aber noch gar nicht bewusst, dass Sie unter Depressionen leiden.

Depressionen können sich auf völlig unterschiedliche Weise zeigen und machen eine Diagnose häufig nicht ganz leicht. Mitunter verursachen Depressionen Angst bei den betroffenen Personen. Das sind Zustände, die sie sich selbst kaum erklären können. Auch im Gespräch mit medizinisch und psychologisch ausgebildeten Therapeuten können sie diesen Zustand kaum wiedergeben. Die Möglichkeit, an einer Depression mit all ihren vielfältigen Symptomen zu leiden, schieben sie weit von sich und versuchen diese lange Zeit zu verdrängen, was die Situation der Personen nicht gerade verbessert.

Verursachen Depressionen Angst bei den betroffenen Personen, wird ein ganz normaler Alltag immer komplizierter und deren Leben verliert zunehmend an Qualität. Sie trauen sich immer weniger zu und kapseln sich häufig immer mehr von der Außenwelt ab, bis sie schließlich kaum noch in der Lage sind, die vertraute Umgebung, sprich die Wohnung, zu verlassen. Dann wird es auch häufig sehr schwierig, diese Personen psychologisch zu betreuen, denn oft finden diese Personen kaum von selbst den Weg zu einem erfahrenen Arzt und Therapeuten, der ihnen aus der Misere helfen und eine geeignete Therapie einleiten kann. Haben die von Depressionen betroffenen Personen dann keine näheren Verwandten oder Bekannten, die das Verhalten als auffällig einstufen und geeignete Schritte in Richtung einer Therapie unternehmen, ist eine tiefe Krise kaum noch unausweichlich. Aus eigenem Antrieb suchen die Wenigsten den Kontakt zu einer Person, die ihnen helfen könnte.

Nicht immer lösen Depressionen Angst aus und nicht immer ist es diese Reihenfolge, in der erst die Depressionen auftreten, aus denen sich dann unter Umständen Angst entwickelt. Manchmal kommt auch der umgekehrte Fall vor und aus einer ausgeprägten Angst entwickelt sich im Laufe der Zeit eine Depression. Beide, Angst und Depressionen, treten jedenfalls in sehr vielen Fällen gemeinsam auf und Inhalt des jeweiligen Krankheitsbildes bei den betroffenen Personen.

Angst ist im Allgemeinen nicht als krankhaftes Symptom zu werten. Ganz im Gegenteil: in der menschlichen Geschichte und Entstehung hat sich die Angst häufig als hilfreiches Mittel zur Warnung vor Gefahren erwiesen. Somit diente und dient sie eigentlich dem Schutz des Menschen und bewahrt vor Unheil. Wird aus der Angst allerdings ein unkontrollierbarer Zustand, den die betroffene Person nicht mehr zu beeinflussen vermag und es entstehen völlig unbegründete Ängste oder entwickelt sich beispielsweise aus Depressionen Angst, dann liegt tatsächlich eine krankhafte Veränderung vor. In diesem Fall ist unbedingt professionelle Hilfe erforderlich und angeraten. Betroffene selbst, aber auch Bekannte und Verwandte von scheinbar betroffenen Personen, sollten sich nicht scheuen, diese Thematik anzusprechen und angemessen darauf zu reagieren, denn nur mit professioneller Hilfe können diese Symptome überhaupt und nachhaltig beseitigt werden.