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Depressionen Medikamente

Depressionen durch Medikamente in den Griff bekommen

Depressionen werden in den meisten Fällen behandelt. In vielen Fällen reicht eine einfache Therapie aus –  oft kommt es aber dazu, dass neben der herkömmlichen Therapie auch noch Medikamente genutzt werden, die dafür sorgen, dass der Patient stabil ist und keine Rückfälle erleben muss. Erst dann, wenn die Depressionen Medikamente voll angeschlagen sind, kommt es dazu, dass die Therapie durchgeführt werden kann und gegen Ende der Therapie die Depressionen Medikamente wieder abgesetzt werden können.

Falls die Therapie erfolgreich verlief, bedeutet dies, dass die Depressionen erfolgreich bekämpft werden konnten und der Patient nun ohne Depressionen und Probleme leben kann. Wie lange dieser Prozess dauert kann leider nicht direkt festgelegt werden. Dies hängt in den meisten Fällen zu sehr vom persönlichen Empfinden ab und natürlich auch davon, wie schwerwiegend und wie tief greifend die eigenen Depressionen sind. Je nach Intensität der Depressionen müssen verschiedene Depressionen Medikamente eingesetzt werden.

Die Medikamente gegen Depressionen –  so genannte Antidepressiva – wirken in den meisten Fälle auf Botenstoffe, die für die Übertragung von Signalen im ZNS (Zentrales Nervensystem) verwendet werden. Durch den Einsatz von Medikamenten gegen Depressionen wird dafür gesorgt, dass solche Botenstoffe nicht so schnell, wie sonst üblich abgebaut werden können und zum Beispiel auch mehr Botenstoffe zur Verfügung gestellt werden können. Daraus resultiert, dass die durch die Botenstoffe verursachten Gefühle und Emotionen länger anhalten, oder sogar künstlich verlängert werden können. Somit können positive Gefühle deutlich stimuliert werden und in jedem Fall besser wirken, als wenn keine Antidepressiva genutzt werden.

Moderne Depressionen Medikamente wirken gezielt auf bestimmte Botenstoffe, so dass gezielte Gefühle geweckt werden können. Es gibt allerdings auch Medikamente, die ähnlich wie ein Breitbandmedikament wirken und sich auf verschiedene Botenstoffe spezialisieren. Dadurch können verschiedene Gefühle verbessert werden, was in jedem Fall eine gute Wirksamkeit bestätigt – es ist allerdings zu erwähnen, dass bei Breitbandmedikamenten, die auf Basis von Antidepressiva wirken sehr häufig Nebenwirkungen auftreten. Diese Medikamente sind also nicht für jeden Patienten geeignet, was dazu führt, dass sie so gut wie nur noch bei besonders schweren und depressiven Erkrankungen eingesetzt werden.

Aktuelle Forschungsstudien befassen sich in der Regel vor allem mit Medikamenten, die zum sehr gezielt wirken, was auch zur Folge hat, dass mögliche Nebenwirkungen sehr weit reduziert werden können. Während Medikamente früher immer möglichst breit aufgestellt wurden, besteht das heutige Zielt der Antidepressiva Medikamentenforschung darin, klar definierte Wirkstoffe zu finden, die möglichst nur auf einen Botenstoff wirken und somit eine Depression schnell und gezielt in den Griff bekommen. Wer sich heute bewusst und direkt für ein Breitband Antidepressiva entscheidet, der sollte sich auch über die möglichen Nebenwirkungen im Klaren sein und diese vorher mit seinem Arzt genau besprechen. Gerade bei leichten Depressionen, die nicht häufig auftreten, werden lieber Medikamente verschrieben, die nicht so stark wirken und die gezielt auf bestimmte Botenstoffe wirken können.