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5-HTP und Serotonin

5- HTP und Serotonin, für was sind diese Dinge gut?

In Blutplättchen, Nervenzellen und Zellen des Magen-Darm-Traktes wird der Botenstoff Serotonin hergestellt. Die Weite von Blutgefäßen und der Atemwege werden unter anderem von Serontonin geregelt. Das Gefühl von Gelassenheit, die innere Ruhe sind Resultate des Serotonin. Wer über einen angemessenen Serotoninspiegel verfügt, ist ausgeglichener und zufrieden. Der „Glücksbotenstoff“ lässt Aggression, Angstgefühl, Depression und Hunger weniger in Erscheinung treten.

Angst bekämpfen

Serotonin bekämpft in erster Linie Angst. Ein Serotoninmangel wurde bei mehreren Testreihen bei Angststörungen, schweren Depressionen, Aggressivität und Selbstmordgedanken nachgewiesen.

Der Mangel an dem Botenstoff ist eine Ursache einer Stoffwechselstörung, die den Informationsfluss zwischen den Nervenzellen stört. Bananen, Äpfel, Ananas und Trauben enthalten Spuren von Serotonin. Durch die Ernährung lässt sich der Gehalt des Neurontransmitter im Darm beeinflussen. Im Gehirn ist dies nicht möglich. Hierzu ist ein gut funktionierender Stoffwechsel nötig.

Aus L-Tryptophan wird Serotonin hergestellt. Durch ein Enzym wird die Umwandlung von 5-HTP zu Serotonin ermöglicht. Bei depressiven Menschen ist der Serotoningehalt zirka um die Hälfte vermindert. Nachgewiesen wurden Zusammenhänge zwischen einer zuckerhaltigen Ernährung und der Produktion von Serotonin im Körper. Durch eine kohlehydratreiche Ernährung wird dem Körper ausreichend Glucose zur Verfügung gestellt, da Kohlenhydrate in Glucose umgewandelt werden. Diese wiederum sind Stimmulator für die Bauchspeicheldrüse zur Insulinproduktion. Der Tryptophanspiegel, welcher die Vorkäufersubstanz von Serotonin ist, wird durch Insulin im Gehirn erhöht. In den Herbst- und Wintermonaten wurde beobachtet, das zu Depression neigende Menschen mehr kohlenhydratreiche Nahrung zu sich nehmen als im Sommer, in dem der Serotoninspiegel durch den Einfluss von Sonnenlicht sich auf einen höheren Level befindet.

Gesunde Ernährung kann vorbeugen

Eine vorbeugende Therapie durch kohlendydratreiche Nahrung ist bei Depression aber keine Möglichkeit. Nahrungsmittel, die Serotonin enthalten, bieten diesen Stoff nur in kleinen Mengen, so das er für eine Therapie unerheblich ist.

Deshalb muss die körpereigene Bildung von Serotonin und damit die Verfügbarkeit fürs Gehirn angeregt werden. Sport, Vermeidung von Stress und eine ausgewogene Ernährung können das erreichen.