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Rezeptfreie Antidepressiva

Vor allem in der dunklen und grauen Jahreszeit gibt es sehr viele Menschen, welche an depressiven Verstimmungen leiden. Dieses Leiden kann dabei unterschiedliche Ursachen haben, zum Teil können die Hormone verantwortlich sein, eine spezielle Lebensphase oder ein traumatisches Erlebnis in der Vergangenheit. Doch auch wenn die Ursachen meist mannigfaltiger Natur sind, so scheinen doch die Auswirkungen identisch. Der oder die Betroffene ist lustlos, niedergeschlagen und ohne echten Antrieb. Glücklicherweise gibt es Mittel und Wege, dem Leiden die Stirn zu bieten, nicht nur im Winter, sondern eben je nach Bedarf.

Rezeptfreie Antidepressiva

Der Organismus eines Menschen gleicht einem hochsensiblen und subtilen Mechanismus, gerät nur ein Rädchen bzw. ein Hormon aus dem Gleichgewicht, betrifft dies gleich den gesamten Organismus sowie den gesamten Mechanismus. Rezeptfreie Antidepressiva schaffen hier schon mal erste Abhilfe und der große Vorteil ist, dass diese Medikamente in der Regel keine Nebenwirkungen aufweisen. Manche rezeptfreie Antidepressiva enthalten den Wirkstoff Johanniskraut, hier kann höchstens eine gewisse Lichtempfindlichkeit auftreten, daher ist das Solarium während der Einnahme nicht zu empfehlen. Spaziergänge oder sportliche Betätigung an der frischen Luft hingegen sind sehr positiv, da auch hier das Gemüt ein wenig leichter wird.

Dauer der Einnahme

Je nach Produkt wirken rezeptfreie Antidepressiva unterschiedlich. Während einige Medikamente relativ schnell anschlagen, müssen andere Tabletten oder Kapseln erst einige Wochen eingenommen werden, bevor der Organismus sich entsprechend umgestellt hat. Die Informationen zu den einzelnen Produkten sind in der Apotheke einzuholen und zu beachten. Wichtig ist auch, dass die Medikamente der jeweiligen Person auch wirklich gut tun, denn jeder Körper und jede Psyche ist auf seine Weise einzigartig und individuell, daher kann es manchmal sein, dass der Patient ein bestimmtes Mittel einfach besser verträgt als ein anderes. Bevor sich dies aber schlussendlich sagen lässt, sollte einem Wirkstoff die Möglichkeit gegeben werden, sich zu entfalten, dies kann bis zu sechs Wochen dauern. Verspürt der Patient dann wider Erwarten keine Linderung, gibt es immer noch Alternativen. Manchmal ist eben auch der Weg das Ziel.

Alternative und ergänzende Maßnahmen

Rezeptfreie Antidepressiva helfen durchaus bei depressiven Verstimmungen und Niedergeschlagenheit. Die regelmäßige Einnahme ist schon mal ein erster Schritt in die richtige Richtung. Weiterhin gibt es zahlreiche Möglichkeiten, mit diesen Verstimmungen zurechtzukommen. Hier zählt in erster Linie natürlich auch der Wille und der Kampfgeist. Depressive Menschen sollten sich nicht ausschließlich als krank empfinden, sondern als Menschen, welche mit gewissen Herausforderungen konfrontiert werden, es hilft, sich bewusst zu machen, dass depressive Verstimmungen oft phasenweise auftreten, das heißt, es kommen auch immer wieder positive Phasen und ständig glücklich und gut gelaunt sind ohnehin die wenigsten Menschen. Zu den Medikamenten können hilfreiche Bücher gelesen, positive Musik gehört und inspirierende Filme gesehen werden. Auch Tanzen, Gespräche, Natur und Tiere tun jeder Seele außerordentlich gut, wer an depressiven Verstimmungen leidet, kann zum einen also rezeptfreie Antidepressiva versuchen und zum anderen kann der oder die Betroffene sich auf den Weg machen, sich selber und seine Bedürfnisse noch besser kennen zu lernen.