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Was sollte man tun, wenn man an einer Depression erkrankt ist?

Viele Menschen, denen nahegelegt wird, dass sie aufgrund einer Depression einen Arzt oder Psychologen aufsuchen sollten, haben Angst, dass sie als verrückt abgestempelt werden. Nichts zuletzt aus diesem Grund, lassen viele Betroffene ihre Erkrankung nicht behandeln und bleiben weiter unglücklich, traurig und plagen sich mit negativen Gedanken und vielleicht sogar Selbstmordgedanken. Einige Betroffene verstehen überhaupt gar nicht, was mit ihnen los ist. Sie wissen nur, dass sie sich schlecht, müde und unglücklich fühlen. Sie kennen das Krankheitsbild der Depression nicht und wissen nicht, dass sie einen Arzt aufsuchen müssen.

Was tun bei ersten Symptomen einer Depression?
Was tun bei ersten Symptomen einer Depression?

Warum viele Betroffene nicht zum Arzt gehen

Viele depressive Menschen wissen nicht, was mit ihnen los ist und das sie krank sind. Ein Symptom der Depression kann eine mehr oder minder stark ausgeprägte Antriebslosigkeit sein. Betroffene haben oftmals einfach Angst zum Arzt zu gehen. Viele halten den Arztbesuch für unnötig, weil sie glauben, dass er ihnen ohnehin nicht helfen kann. Sie sind hoffnungslos und ergeben sich ihrem Schicksal.

Eine Depression macht müde. Depressive müssen sich aus diesem Grund oft anhören, sie würden den ganzen Tag nur rumhängen. Man sagt, sie sollten doch einfach positiv denken oder mal Urlaub machen. Gut gemeinte Ratschläge helfen bei Depressionen in der Regel wenig. Oft schaden sie dem Betroffenen sogar, weil er sich nur noch nutzloser fühlt. Der Betroffene versinkt somit noch tiefer in die Depression. Ausstehende nehmen die Erkrankung oft erst war, wenn der Depressive sich zu wirklich gar nichts mehr aufraffen kann, viel mehr schläft als sonst und den Alltag nicht mehr alleine bewältigen kann. Aber was kann man tun, wenn man selbst den Verdacht hat, an einer Depression erkrankt zu sein?

Selbsthilfe gegen Depressionen

Der erste Schritt zur Heilung einer Depression ist, dass man selbst erkannt hat, daran erkrankt zu sein. Wer von negativen Gedanken geplagt ist und weiß, dass es sich um eine Erkrankung handelt, nimmt die traurigen Gedanken nicht mehr so ernst. Auch wenn alles noch so aussichtslos erscheint, muss man als Betroffener weiterhin aktiv bleiben. Depressive sollten sich Zeit nehmen, für die Dinge, die ihnen sonst Spaß gemacht haben. Sie sollten sich auch möglichst mit Freunden treffen und regelmäßig unter Leute gehen. Auch Sport ist eine wirksame Hilfe gegen Depressionen. Sanfte Mittel gegen Depressionen wie zum Beispiel Johanniskraut heben die Stimmung.

Menschen, die an einer Depression erkrankt sind, sind nicht mehr richtig leistungsfähig. Betroffene, die das wissen, werden sich kleinere Ziele stecken und sich über jeden noch so kleinen Erfolg freuen können. Ziele, die erreicht wurden, sollte man zudem belohnen. Das hebt die Stimmung zusätzlich.

Die meisten Depressiven versuchen sich dem sozialen Leben zu entziehen. Der Kontakt zur Familie und den Freunden sollte unbedingt aufrechterhalten werden. Betroffene müssen lernen ihre Depression als Erkrankung zu verstehen und depressive Phasen auch als solche verstehen lernen. Wenn dieser Schritt getan ist, fällt der Arztbesuch viel leichter.